GoDaddy.com bestreitet Hackerangriff

12. September 2012 | Kategorien: Domains | Bislang keine Kommentare

GoDaddy.com bestreitet, dass ein Hackerangriff der Grund für die zeitweilige Beeinträchtigung der bei GoDaddy.com gehosteten Webseiten war. In einer aktuellen Stellungnahme zu den Vorwürfen begründet GoDaddy.com die Ausfälle mit einer Serie von internen Netzwerkvorgängen („series of internal network events that corrupted router data tables“).

Weltgrößter Registrar GoDaddy.com Opfer von Anonymous?

11. September 2012 | Kategorien: Domains | Bislang keine Kommentare

Gestern wurde GoDaddy.com, weltgrößter Registrar von Domainnamen, Opfer eines Hackerangriffs, in Folge dessen Millionen von Webseiten, die von GoDaddy.com gehostet wurden, nicht mehr erreichbar waren. Nach Informationen der Huffington Post übernahmen Hacker die Verantwortung, die im Umfeld von Anonymous agieren sollen. Das Problem konnte mittlerweile behoben werden.

Top 50 der neuen Top-Level-Domains

7. September 2012 | Kategorien: Domains | Bislang keine Kommentare

Gemessen an der Zahl der Vorregistrierungen beim Registrar UnitedDomains.com handelt es sich bei .WEB mit 116.924 Vorbestellungen um die beliebteste neue Top-Level-Domain, die im Rahmen des New gTLD-Programms der ICANN beantragt wurde, gefolgt von .SHOP (71.264), .SITE (53.944), .HOTEL (26.599), .MUSIC (21.994), .NYC (19.720), .FILM (16.283), .ECO (15.467), .BERLIN (15.296) und .SPORT (14.051). UnitedDomains.com hat bereits sehr früh im Verfahren um die Vergabe von neuen Top-Level-Domains damit begonnen, kostenlose und unverbindliche Vorbestellungen für einzelne Domainnamen anzunehmen.

Bereits sieben Anträge auf Zuteilung einer neuen Top-Level-Domain zurückgenommen

6. September 2012 | Kategorien: Domains | Bislang keine Kommentare

Nach Informationen von DomainIncite.com wurde bereits sieben im Rahmen des New gTLD-Programms der ICANN gestellte Anträge auf Zuteilung einer neuen Top-Level-Domain zurückgenommen. Bislang bekannt ist nur, dass sich darunter die Anträge auf Zuteilung der Top-Level-Domains .AND, .ARE, .EST (alle von der Charleston Road Registry Inc. gestellt, einer Tochter der Google Inc.) und .KSB (KSB Aktiengesellschaft) befinden. Über die Gründe kann nur spekuliert werden. Der Kollege Doug Isenberg mutmaßt, dass die Anträge von Google zurückgenommen wurden, weil es sich bei den beantragten Strings um geschützte dreistellige Country-Codes nach dem ISO 3166 alpha-3 Standard handelt (AND = Andorra; ARE = Vereinigte Arabische Emirate; EST = Estland).

Top 20 der beliebtesten Second-Level-Domainnamen

5. September 2012 | Kategorien: Domains | Bislang keine Kommentare

Domaintools.com hat eine Liste der 20 am häufigsten registrierten Second-Level-Domainnamen veröffentlicht. Spitzenreiter ist danach der Begriff „google“, der unter 231 Top-Level-Domains registriert ist, gefolgt von „nic“ (199), „booking“ (194), „hotels“ (193), „amazon“ (191), „hotel“ (188), „abb“ (188), „canon“ (187), „toshiba“ (187) und „nokia“ (186).

UDRP: Unterschiede zwischen den Streitbeilegungsanbietern WIPO und NAF

31. August 2012 | Kategorien: UDRP | Bislang keine Kommentare

Es gibt derzeit vier Streitbeilegungsanbieter, bei denen Verfahren nach der Uniform Domain Name Dispute Resolution Policy (UDRP) geführt werden können:

Der US-amerikanische Kollege Doug Isenberg hat in einem sehr informativen Blogbeitrag zehn Unterschiede zwischen Verfahren vor der WIPO, bei der 53% aller UDRP-Verfahren geführt werden, und dem NAF, bei dem 44% der UDRP-Verfahren geführt werden, herausgearbeitet. Er vergleicht sowohl Unterschiede im Verfahren selbst (Kosten, zulässige Länge der Schriftsätze, etc.) als auch die Besetzung der Schiedsgerichte.

Studie: Fast 50% der beim National Arbitration Forum (NAF) geführten UDRP-Verfahren werden von 7 Schiedsrichtern entschieden

28. August 2012 | Kategorien: Domainrecht, UDRP | Bislang keine Kommentare

TheDomains.com weist auf eine vom kanadischen Anwalt Zak Muscovitch durchgeführte Studie hin, wonach fast 50% der beim National Arbitration Forum (NAF) geführten UDRP-Verfahren von nur 7 Schiedsrichtern entschieden werden. Aktueller Spitzenreiter scheint der Schiedsrichter James A. Carmody mit durchschnittlich 13 (!) Fällen im Monat zu sein.

Beim NAF handelt es sich um einen von zwei Streitbeilegungsanbietern, über die nahezu sämtliche geführten UDRP-Verfahren abgewickelt werden.

Oakley, Inc. verliert UDRP-Verfahren um MyFakeOakleySunglasses.com

28. August 2012 | Kategorien: Domainrecht, UDRP | Bislang keine Kommentare

Ein Schiedsgericht beim National Arbitration Forum (NAF) hat die UDRP-Beschwerde der Oakley, Inc. gegen den Inhaber des Domainnamens „myfakeoakleysunglasses.com“ zurückgewiesen (Oakley, Inc. v. H intel, NAF Claim No. 1454892). In seiner Entscheidung ging der Schiedsrichter davon aus, dass zwischen dem Domainnamen und den OAKLEY-Marken keine Verwechslungsgefahr im Sinne der UDRP bestehe, da der Bestandteil „Fake“ klarstelle, dass es sich bei den angebotenen Waren nicht Produkte der Markeninhaberin handele und die Internetnutzer die Webseite gerade aus diesem Grund besuchen würden:

Complainant also asserts that Respondent’s <myfakeoakleysunglasses.com> domain name is confusingly similar to Complainant’s OAKLEY mark.  Clearly, the addition of the descriptive word “sunglasses” does not adequately distinguish Respondent’s domain from Complainant’s mark.  Complainant did not address the issue of whether the phrase “MyFake” to the beginning of the disputed domain name adequately differentiated the disputed domain from Complainant’s mark.  This is probably because no cases have been decided that address this issue.

There have been three cases where the domain name included the word “replica” at the end of the domain name, all of which resulted in a finding the disputed domain name was confusingly similar to the related mark without much discussion, eLuxury.com Inc. v WangJunJie, FA1075554 (Nat. Arb. Forum Nov. 30, 2007), Louis Vuitton Malletier S.A., L.L.C. v Iani Derdena, FA1178961 (Nat. Arb. Forum May 29, 2008) and American Express Marketing & Development Corp. v BCR / John Hayes, FA1449262 (Nat. Arb. Forum July 21, 2012).  The test under the UDRP is whether the domain name is “identical or confusingly similar”; not whether there is “confusion” nor whether the disputed domain name merely contains Complainant’s mark.

Complainant’s mark and the disputed domain name are not identical; they almost never are.  This Panel does not see a confusing similarity between Complainant’s mark and the disputed domain name, see Homer TLC, Inc. v GreenPeople, FA550345 (Nat. Arb. Forum October 25, 2005).  Everybody knows what the work “fake” means.  The word “fake” appears before the trademark in the domain name.  The web site makes it pretty clear these are counterfeit goods.  People are going to this web site because they know it isn’t affiliated with Complainant.  People are buying these good because the purchasers want to pretend they are Complainant’s goods.  While it would seem obvious there is trademark infringement, that is not the test under the UDRP.

Die Entscheidung ist in diesem Punkt höchst fragwürdig. Die ganz überwiegende Mehrheit der Schiedsgerichte geht davon aus, dass das Erfordernis der „confusing similarity“ im Sinne des § 4(a)(i) der UDRP immer dann erfüllt ist, wenn ein Domainname die Marke des Beschwerdeführers enthält, auch wenn darüber hinaus weitere beschreibende Bestandteile im Domainnamen enthalten sind. Insoweit ist anerkannt, dass sich die Anforderungen an eine verwechslungsfähige Ähnlichkeit nach der UDRP von denen im klassischen Markenrecht unterscheiden.

Die Argumentation des Schiedsrichters erinnert an die bereits kurz nach Einführung der UDRP im jahr 1999 begonnene und langjährig geführte Diskussion, ob Domainnamen, die sog. pejorative Zusätze („sucks“, „fraud“ u.ä.) enthalten, mit einer Marke verwechslungsfähig ähnlich im Sinne der UDRP sein können. Hier wurde vornehmlich von US-amerikanischen Schiedsrichtern unter Verweis auf Entscheidungen US-amerikanischer Gerichte die Mindermeinung vertreten, dass die Hinzufügung pejorativer Zusätze eine Verwechslungsgefahr schlicht ausschließe, da kein vernünftiger und umsichtiger Internetnutzer („reasonably prudent user“) einen entsprechenden Domainnamen mit einer Marke verwechseln würde. Diese Auffassung dürfte heute als gänzlich überholt angesehen werden und wurde, soweit ersichtlich, zuletzt 2010 von einer US-amerikanischen Schiedsrichterin vertreten (Gary Kompothecras v. ProLawUSA, NAF Claim No. 1328818, <askgarysucks.com>; Toyota Marin v. Issue Click a/k/a The IssueClick Group, NAF Claim No. 1303054, <toyotamarinsucks.com>).

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