Archiv zum Thema "Sonstiges"

Entscheidungsfindung via Suchmaschine

17. Mai 2004 | Kategorien: Sonstiges | Kein Kommentar

Intern.de (via C|Net) weist in einem Beitrag vom 14.05.2004 auf eine bedenkliche Entwicklung hin: Suchmaschinen werden immer häufiger bei der Entscheidungsfindung vor Gericht berücksichtigt.
Dass ein solches Vorgehen nicht immer unproblematisch sein kann, zeigt folgendes Beispiel:

Ein australischer Richter soll im letzten Jahr den Asylantrag eines Mannes aus Sri Lanka abgelehnt haben, weil er bei der Suche in Suchmaschinen keine Ergebnisse fand. Der Antragssteller hatte behauptet, er sei in seinem Land ein bedeutender Filmemacher. Doch sein Name tauchte in den Ergebnissen nicht auf.

Dass es nicht immer in diese Richtung gehen muß zeigt ein anderes Beispiel:

Hier in Deutschland hat es wiederum das LG Düsseldorf (Az.: 2 a O 360/01) abgelehnt, die Verkehrsgeltung eines als Domain zu gebrauchenden Gattungsbegriffs anzuerkennen, nur weil dieser Begriff bei Google und Yahoo zu Spitzenpositionen führte. Der Kläger hatte argumentiert, der Bekanntheitsgrad des Begriffs zeige sich darin, dass seine Domain urlaubstip.de bei der Suche nach „Urlaubstip“ an erster Stelle erscheine. Das Gericht sah darin aber keinen konkreten Beweis für die Bekanntheit.

Weitere Beispiele und Ausführungen bei intern.de.

Alle Top-Ten Hits seit 1960…

15. Mai 2004 | Kategorien: Sonstiges | 1 Kommentar

findet man auf der Musik Page. Wer hätte gewußt, dass Freddy 1963 mit „Junge komm bald wieder“ 14 Wochen auf Platz 1 war?

Schadensersatzpflicht für die Urheber von Computerviren/-würmern

12. Mai 2004 | Kategorien: Sonstiges | 2 Kommentare

Jens Henke von Der Adversario beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit Urheber von solchen Schädlingen schadensersatzpflichtig sind. Er kommt zu dem Ergebnis, dass ein Anspruch aus § 823 Abs. 1 BGB gegeben ist. Allerdings sei ab Bekanntwerden eines Virus/Wurms eine Forderung über die Leistung des Schadensersatzes in voller Höhe nicht mehr haltbar, da ein Mitverschulden zu unterstellen sei.

Suchmaschinen – Neue Herausforderungen für die Medienpolitik

10. Mai 2004 | Kategorien: Sonstiges | Kein Kommentar

– unter diesem Titel begann heute in Berlin eine Konferenz von der Bertelsmann Stiftung und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, berichtet golem. Anläßlich dieser Tagung erklärten die deutschen Suchmaschinenbetreiber Abacho, Apollo7, crossbot und Sharelook, dass sie sich einem sog. Code of Conduct unterwerfen wollen, einer Selbstverpflichtungsvereinbarung die von der Bertelsmann Stiftung entwickelt wurde. Darin heisst es unter anderem, dass die Suchmaschinenbetreiber ihre Nutzer über die Funktionsweise der Suchmaschinen aufklären und die Kriterien der Rankings erläutern.
Bleibt zu hoffen, dass sich auch internationale Suchmaschinenbetreiber dieser oder ähnlichen Initiativen anschließen. Anderenfalls dürfte wohl auch der deutsche „Code of Conduct“ ziemlich bald der Vergangenheit angehören.

[via German Americal Law Journal]

juris, beck-online & Co.

27. April 2004 | Kategorien: Sonstiges | 1 Kommentar

oder „Vergleich der führenden juristischen Onlinedienstleister in Deutschland“, wie der Beitrag von Joël B. Münch und Katrin Priller mit offiziellem Titel heisst (JurPC Web-Dok. 175/2004).

In ihrem Beitrag setzen sich die Autoren mit den Anbietern juris, beckonline und westlaw auseinander und kommen zu dem Ergebnis, dass sich die drei Anbieter wohl eher ergänzen als dass sie miteinander konkurrieren. In Sachen Benutzerfreundlichkeit stehe westlaw zwar an erster Stelle, inhaltlich komme westlaw hingegen nicht an beckonline und juris heran.

.–.-.

19. April 2004 | Kategorien: Sonstiges | Kein Kommentar

Das Internet hält Einzug in viele Bereiche des Lebens, so nun auch in das Morse-Alphabet: ab Mai gibt es im Morsealphabet ein eigenes Zeichen für „@“, nämlich das im Titel dieses Beitrags bereits genannte „.–.-.“. Das hat die International Telecom Union (ITU) beschlossen.

Es handelt sich bei dieser Änderung des Morse-Alphabets wohl um die erste Änderung seit mindestens 60 Jahren. Bislang hatten sich Morsende mit dem Zeichen für „at“ beholfen. Dies könnte auch in Zukunft so bleiben: das neue Zeichen „@“ hat im Gegensatz mit dem herkömmlichen „at“ (11 Takte) 17 Takte und ist damit deutlich länger.

[via heise.de]

SZ-Magazin – Gedanken zu PowerPoint

27. März 2004 | Kategorien: Sonstiges | Kein Kommentar

PowerPoint hat sich seit Anfang der neunziger Jahre ausgebreitet wie Fußpilz in der Altherrensauna. […] Kein Vertretertreffen, keine Verkaufspräsentation, keine Soziologievorlesung und auch kein Unternehmensberaterhochzeitssketch auf dem Lande mehr, die noch ohne PowerPoint auskommen. Weltweit werden Fakten unterschiedlichster Art nach dem immer gleichen Muster präsentiert – und dabei unweigerlich verkürzt und eingedampft. Die PowerPoint-Ideologie behauptet, nichts sei so kompliziert, dass man es nicht auf ein paar Gliederungspunkte mit dürren Worten reduzieren könnte. Damit erweist sich das Programm als ideal für eine Welt, die so komplex ist, dass sie niemand mehr versteht, in der aber alle ständig so tun als ob. Nur in PowerPoint passt diese Welt noch auf ein paar Folien.

Vollständiger Artikel aus dem SZ Magazin [Anmeldung erforderlich aber kostenlos]

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