Archiv für Dezember 2004

Nochmals: Framing von Webseiten

28. Dezember 2004 | Kategorien: Intern | 4 Kommentare

Ich habe ein wenig gebastelt und eine, wie ich finde, sehr schöne PHP-basierte Lösung für das Problem gefunden (basierend auf einem Skript von qxm.de). Die Inhalte meiner Seiten werden nach wie vor ausgelesen und in der Liste des Nachrichten_manns dargestellt. Beim Anklicken des entsprechenden Links kommt dann jedoch lediglich eine Hinweisseite (zu sehen beim Nachrichten_mann…). Wer Interesse an dem Skript hat kann mir gerne Bescheid geben. Gerne kann ich das Skript auch neutralisieren (ohne den muepe.de-Link, damit es für alle gleichermaßen einsetzbar ist) und die Datei à la GermanBlawgs pflegen.

Frohe Weihnachten!

24. Dezember 2004 | Kategorien: Sonstiges | 1 Kommentar

Allen, die dies lesen, ein schönes Weihnachtsfest!

Nur Rufnummer bekannt? Name und Adresse kommt…

20. Dezember 2004 | Kategorien: Nützliches | 1 Kommentar

ZDNet berichtet über ein neues Angebot des Telekommunikationsverzeichnisses DasOertliche:

Mit Hilfe der „Reverse-Suche“ ist es möglich, im Internet Namen und Anschriften von Teilnehmern zu ermitteln, von denen nur die Telefonnummer bekannt ist. Voraussetzung dafür ist, dass der Teilnehmer dieser Funktion nicht widersprochen hat.

Weblogs und andere Internetseiten mit RSS-Feed werden wieder geframt!

20. Dezember 2004 | Kategorien: Internetrecht | 19 Kommentare

Nachdem dieses, m.E. unrechtmäßige, Vorgehen einiger Webmaster bereits einmal unterbunden wurde, geht nun ein weiterer Betreiber nach dem selben Prinzip vor: es werden mittels RSS-Dateien Seiteninhalte ausgelesen (wogegen ja überhaupt nichts spricht, ganz im Gegenteil) und die Überschriften der Beiträge werden tabellarisch und thematisch zusammengetragen (wogegen wiederum nichts spricht). Die Inhalte jedoch beim Anklicken der Überschriften in einem neuen Fenster geframt mit Werbeeinblendungen darzustellen ist schon ganz schön dreist. Es sollte doch jeder Seite selbst überlassen werden, ob und wie geworben wird.
Betroffen sind wiederum viele Weblogs sowie auch die FAZ, DIE WELT, das Handelsblatt, Der Spiegel, heise, ZDNet, das Bundesverfassungsgericht uvwm.

Wenn jemand eine Möglichkeit kennt, solche Nutzungen (vielleicht mittels einer .htaccess) auszuschließen, wäre ich für Anregungen dankbar. Ich bin auch gerne bereit, eine entsprechende Datei zu pflegen und zur Verfügung zu stellen.

Gefunden wurde die fragliche Seite übrigens von Alexander Hartmann.

weltonline.de vs. delikomat.com – Domain-Grabbing in Deutschland und Österreich

19. Dezember 2004 | Kategorien: Domainrecht | Kein Kommentar

Zum Thema Domain-Grabbing, über das jüngst der BGH zu entscheiden hatte, habe ich gerade noch ein relativ aktuelles Urteil des Österreichischen Obersten gefunden, das sich ebenfalls mit Domain-Grabbing beschäftigt.
Der ÖOGH hatte über die Domain delikomat.com zu entscheiden (Urteil v. 16.03.2004 – ob 42/04m) und stellte fest, dass Domain-Grabbing begeht, wer bei Reservierung und Nutzung eines fremden Zeichens als Domain in Vermarktungs- oder Behinderungsabsicht handelt. Die Registrierung begründe ein ad hoc-Wettbewerbsverhältnis und ist wettbewerbswidrig.

Haftung des Admin-C

19. Dezember 2004 | Kategorien: Domainrecht | 1 Kommentar

§§ 670, 677, 683 BGB

AG Bonn v. 24.08.2004 – 4 C 252/04

Leitsätze von beck-aktuell:

1.Wer sich als Admin-C einer Domain eintragen lässt, trägt willentlich und adäquat kausal zu Störungen bei, die von rechtswidrigen Inhalten dieser Domain ausgehen. Er ist daher mitverantwortlich für die Inhalte des Programmangebots.

2.Ihm kommen weder in direkter noch in analoger Anwendung die Haftungsprivilegierungen des Teledienstegesetzes zugute.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Berufung ist beim LG Bonn unter dem Az. 5 S 197/04 anhängig.

Providerwechsel abgeschlossen

18. Dezember 2004 | Kategorien: Intern | 1 Kommentar

… und es scheint alles zu laufen. Puh.

Namensgleichheit – sartorius.at

17. Dezember 2004 | Kategorien: Domainrecht | 2 Kommentare

§ 12 BGB

LG Hamburg v. 10.12.2004 – 324 O 375/04

Das Gericht hatte zu entscheiden, ob eine österreichische Firma, die unter der Bezeichnung Sartorius firmiert, einen Anspruch auf Löschung der Domain sartorius.at gegen einen deutschen Domaininhaber gleichen (Nach-)Namens hat, der die Domain für private Zwecke nutzt.
Das Gericht verneinte zunächst wegen fehlender geschäftlicher Nutzung Ansprüche aus §§ 5, 15 MarkenG und prüfte im Folgenden namensrechtliche Ansprüche aus § 12 BGB, welche ebenfalls verneint wurden.

Eine Einschränkung des Prioritätsgrundsatzes ist vorliegend nicht angezeigt. Grundsätzlich kann es niemanden verwehrt sein, sich in redlicher Weise unter seinem eigenen Namen im geschäftlichen oder nicht-geschäftlichen Bereich zu betätigen.

Eine andere Wertung sei, so die Begründung, auch nicht durch den Umstand gerechtfertigt, dass der Domainname unter der TLD .at registriert worden sei.

Allein der Umstand, dass die Klägerin in Österreich ansässig und dort auch geschäftlich tätig ist, rechtfertigt selbst dann keine Durchbrechung des Prioritätsgrundsatzes, wenn man unterstellt, dass der Beklagte weder im Hinblick auf seine Person noch auf die Gestaltung seines Internetangebots einen Bezug zu Österreich dartun kann. Country-Code TLDs (Länderkennungen) besitzen im Verkehr keine hinreichende namensrechtlich relevante Kennzeichnungskraft. Der Verkehr erwartet hinter einer Domain mit der TLD „.at“ keineswegs zwingend ein Angebot mit einem wie auch immer gearteten Österreich-Bezug.

Ein Kommentar zum Urteil findet sich auch bei aufrecht.de.

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